rauschzeichen

Heinz Rudolf Kunze Interview mit HAMCHA Menschen im Gespräch Editorial

Editorial zum Gespräch mit Heinz Rudolf Kunze, in dem er sagt, er habe den schönsten Beruf der Welt

HAMCHA art integration, Heinz Michael Vilsmeier
Heinz Rudolf Kunze & Räuberzivil, 2012

Gespräche führen zu neuen Gesprächen. – Eine Woche nach dem Interview mit Prinz Chaos II. (s. u.), fuhr ich nochmals nach Weitersroda, diesmal zum Paradiesvogelfest, und unterhielt mich dort mit den Liedermachern Torsten Knoll, Robert Rausch und Florian Söllner von Rauschzeichen, „Totte“ und der Liedermacherin Cynthia Nickschas. Das Gespräch mit dem Südtiroler Liedermacher Dominik Plangger, der ebenfalls in Weitersroda zu Gast war, fand nach dem Festival während der dreieinhalbstündigen Autofahrt von Weitersroda Richtung Wien statt – mein Aufnahmegerät lief natürlich die ganze Zeit mit. Nachdem ich Dominik Plangger in Plattling am Bahnhof abgesetzt hatte, konnte ich mit der Transkription der aufgezeichneten Gespräche beginnen. Das Ergebnis lesen Sie in den nächsten Wochen auf HAMCHA Menschen im Gespräch.


Dominik erzählte, er würde einen Monat später mit Konstantin Wecker in Kloster Banz bei Songs an einem Sommerabend auftreten und schlug vor, ich solle doch kommen. In den darauffolgenden Tagen meldete ich mich bei der Veranstalterin und erhielt postwendend einen Rückruf des Künstlerischen Leiters Ado Schlier, der das Konzert seit 25 Jahren ausrichtet. Er hegte den Verdacht, ich wolle lediglich kostenlose Pressekarten ergattern, ließ mir aber dennoch zwei Eintrittskarten und meine Akkreditierungen zusenden.

Gleich am ersten Konzerttag verabredete ich Gespräche mit Konstantin Wecker, Giora Feidman und einigen der jüngeren Künstler, die in Banz als Nachwuchstalente ausgezeichnet wurden. Heinz Rudolf Kunze, der wie ich etwas früher eingetroffen war, gewährte mir spontan ein einstündiges Interview vor seinem Auftritt. Ein weiteres, sehr persönliches Interview mit Matthias Brodowy, der in Banz moderierte und Ado Schlier als Conférencier zur Seite stand, fand später via Skype statt. Wenige Wochen nach dem Skype-Interview wurde Matthias Brodowy mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet, zum Zeitpunkt des Gesprächs wusste er noch nichts von der Ehrung. Das Gespräch mit Giora Feidman in seinem Hotel im nahegelegenen Staffelstein finden Sie bereits in diesem Blog, das Interview mit Heinz Rudolf Kunze veröffentliche ich ab heute in fünf Folgen. Die anderen, bereits erwähnten Gespräche, lesen Sie in den kommenden Wochen ebenfalls auf HAMCHA Menschen im Gespräch. – Viele andere Gesprächsaufzeichnungen sind bereits transkribiert oder warten noch auf ihre Bearbeitung, bzw. deren Bearbeitung erwartet mich.

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Zum Gespräch mit Heinz Rudolf Kunze, lesen Sie, warum er überzeugt ist, den schönsten Beruf der Welt zu haben.


Heinz Michael Vilsmeier, 12.02.2013


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