Jutta Schubert: Zu blau der Himmel im Februar

HAMCHA art integration, Heinz Michael Vilsmeier
Jutta Schubert, “Zu blau der Himmel im Februar”, Roman

Am 24. Februar 1943 ist Alexander Schmorell, Mitglied und Mitbegründer der Weißen Rose, in München denunziert und verhaftet worden. Zwei Tage davor waren seine Freunde Sophie und Hans Scholl hingerichtet worden. Alexander Schmorell hatte, während in der gesamten Stadt mit Steckbriefen nach ihm gefahndet wurde, in der Straßenbahn davon erfahren. Wenige Monate später traf auch ihn der Tod durch das Fallbeil.

Jutta Schubert erzählt in Ihrem Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ *, die sehr persönliche Geschichte Alexander Schmorells und lässt die Gedanken und Gefühle ihres Romanhelden während seiner einsamen Flucht wieder aufleben. In einem ihrer anderen Werke schreibt sie über das Erleben eines jungen schwulen Mannes. Jutta Schubert berichtet, dass Leser sie immer wieder fragen, wie es für sie als Frau möglich sei, die Gedanken und Gefühle dieses jungen Mannes während seines Coming-outs zu schildern. Sicherlich wird sie in der Rezeption ihres neuen Romans auf ähnliche Fragen treffen.  Ihre Antwort darauf gibt die Autorin im Gespräch mit HAMCHA.


Jutta Schubert gewährt Einblick in den Entstehungsprozess ihres Werkes, das in diesen Tagen auf der Buchmesse in Leipzig präsentiert wird. Doch es ist nicht nur dieser Entstehungsprozess, der in dem Interview sichtbar wird, es ist auch die Person Jutta Schubert selbst, die als Autorin und Theaterregisseurin darum ringt, die Diskrepanz zwischen dem Leben und der Kunst in Einklang zu bringen. Lesen Sie heute und in den folgenden drei Tagen, wie die Schriftstellerin Jutta Schubert diesen Lebenskonflikt bewältigt, wie sie sich inspirieren lässt und wie sie versucht, einer zunehmend kulturvergessenen Gesellschaft ihre Farben zu geben.

Gespräch Teil 1:

Ich finde es schwierig, das Leben und die Kunst in Einklang zu bringen. (14.03.2013)

Gespräch Teil 2: Ich habe immer Geschichten erzählen wollen. (15.03.2013)

Gespräch Teil 3: Ich bin eine Autorin, die inszeniert… (16.03.2013)

Gespräch Teil 4: Die Fiktion fängt sofort jenseits der Fakten an. (16.03.2013)

* Der Roman kann jederzeit über alle Buchhandlungen, den Verlag und natürlich auch via Internet bezogen werden.

©HAMCHA art integration Heinz Michael Vilsmeier, Impressum

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