Ich habe eine gute Beziehung zu meinem Gehirn!

Giora Feidman

Ich habe eine gute Beziehung zu meinem Gehirn!

Copyright 2012 HAMCHA art inegration, Heinz Michael Vilsmeier
Giora Feidman, 2012

Was haben die Drogenabhängigen damit zu tun? Die Droge bringt sie an einen Ort, wo man nicht sein soll. Die Droge ist okay, sie bringt einen irgendwo hin. Aber man soll nicht dort sein! Dieser Ort ist so stark, dass man die Orientierung verliert. Man soll nicht dort sein! Man ist nicht darauf vorbereitet. Man wird irgendwann ohnehin dort ankommen. – Ich war mit Menschen zusammen, die Drogen nehmen. Ich hatte das Geld, selbst welche zu kaufen. Wissen Sie, in diesem Beruf trifft man Theatermenschen, Musiker, Künstler. Ich war damals noch jünger. Nachdem ich eine Aufführung beendet hatte, luden Sie mich zu einer Party ein. Ich sagte nein, ich will nicht. Und sie sagten, ‚Du bist einer von uns, Du kannst doch nicht spielen ohne Drogen!’ – Ich brauche sie nicht!


HAMCHA: Sie haben selbst niemals Drogen genommen?

FEIDMAN: Niemals! Ich habe kein Bedürfnis. Ich trinke auch keinen Alkohol! Wissen Sie, warum nicht? Weil … Alkohol ist gut, Wein ist gut … weil Alkohol, ein Beer, dieses hier ist alkoholfrei, ist fantastisch! Bier, ein Glass davon, berührt das Gehirn! Man denkt es macht einen frei, die Frage ist nur, frei von was? – Frei, nicht mit seiner Energie verbunden zu sein! Ich brauche das nicht. Ich habe eine gute Beziehung zu meinem Gehirn! Ich habe sogar eine sehr gute Beziehung zu meinem Gehirn! (weiterlesen)


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HAMCHA art integration Heinz Michael Vilsmeier
“AORS” + “UELKER” 2000 WANNSEE

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